15.11.2022 / Digitalisierung

Digitale Beteiligung erwünscht

Letzte Woche fiel der Startschuss für die Bürgerbeteiligung zur Digitalstrategie der Stadt Worms. Eine Teilnahme ist noch bis Jahresende online auf der neuen Plattform "Worms gestalten" möglich.

Oberbürgermeister Kessel begrüßte die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zur Digitalstrategie der Stadt Worms im Audimax der Hochschule.
Oberbürgermeister Kessel begrüßte die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zur Digitalstrategie der Stadt Worms im Audimax der Hochschule.
© Fotograf: Stadt Worms

Auftaktveranstaltung zur Wormser Digitalstrategie in der Hochschule

In der vergangenen Woche kamen Studenten der Hochschule Worms, interessierte Bürger sowie Vertreter der Politik und der Stadtverwaltung im Auditorium Maximum der Hochschule zusammen, um sich über die Digitalstrategie der Stadt Worms zu informieren und auszutauschen.

Dr. Stefan Puderbach, städtischer Digitalisierungsbeauftragter, und Prof. Dr. Eberhard Kurz von der Hochschule, der mit seinem Fachbereich die Digitalstrategie wissenschaftlich begleitet, stellten den aktuellen Stand des Projektes vor und zeigten auf, wie die Bürger mittels der gerade an den Start gegangenen Beteiligungsplattform worms-gestalten.de mitwirken können. 

Das Grußwort übernahm Oberbürgermeister Adolf Kessel: „Zur einer gelebten Demokratie gehört aktive Teilhabe und Mitbestimmung. Deshalb freue ich mich auf die Bürgerbeteiligungsplattform und hoffe auf reges Interesse unserer Bürger. Die Plattform bietet nicht nur die Möglichkeit, an Umfragen zu aktuellen Projekten teilzunehmen, sondern auch eigene Vorschläge und Ideen zu formulieren. Außerdem können bereits vorhandene Vorschläge kommentiert und bewertet werden.“

Anschließend war es an den zahlreich erschienenen Bürger, ganz analog ihre Vorstellung einer Smart City zu äußern. In drei verschiedenen Workshop-Gruppen, die sich den Themenfelder Menschen & Bildung, Lebensqualität, Verwaltung, Wirtschaft, Energie & Umwelt sowie Mobilität widmeten, erarbeiteten die Teilnehmer erste Vorschläge um Worms, effizienter, fortschrittlicher, nachhaltiger und inklusiver zu machen. „Wenn wir über eine smarte, also intelligente Stadt sprechen werden in fast allen Strategien und Forschungsergebnissen diese sechs Themenfelder aufgespannt“, erläutert Stefan Puderbach die getroffene Vorauswahl.

Online teilnehmen auf "Worms gestalten"

Wer den Auftakttermin verpasst hat, kann trotzdem noch bis zum Ende des Jahres auf worms-gestalten.de an der digitalen Zukunft der Stadt mitwirken. Die Beteiligungsplattform richtet sich ausdrücklich an alle Wormser Bürger, die den Digitalisierungsprozess in Worms mitgestaltet wollen. 

Auf der Plattform können die Teilnehmer zum einen eine Priorisierung der sechs bereits erwähnten Themenfeldern vornehmen. So soll aufgezeigt werden, welche Themen den Bürgern wichtig sind und in der Digitalstrategie der Stadt Worms besondere Berücksichtigung finden sollen. Zum anderen haben Studenten der Hochschule Thesen zur künftigen Digitalstrategie der Stadt Worms aufgestellt, die auf der Plattform anhand von 33 Fragen von den Bürgern bewertet und eigeordnet werden können.

Wie geht es weiter?

Im nächsten Schritt (März/April 2023) wird aus den Ergebnissen der Priorisierung und der Umfrage ein erster Entwurf der neuen Digitalstrategie erstellt, der dann auf der Plattform "Worms gestalten" veröffentlicht wird. 

Alle Interessierten haben dann die Möglichkeit zu kommentieren und nochmal eigene Ideen und Vorschläge einzubringen.

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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