16.11.2022 / Kultur

Mehr Nachhaltigkeit in der Kultur

In den kommenden Monaten soll mit allen Kulturakteuren eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Wormser Kulturbetrieb entstehen.

Der städtische Kulturkoordinator, Dr. David Maier, spricht vor den Wormsern Kulturakteuren im „Kulturforum“ der Stadt Worms.
Der städtische Kulturkoordinator, Dr. David Maier, spricht vor den Wormsern Kulturakteuren im „Kulturforum“ der Stadt Worms.
© Fotograf: Kati Nowicki

Wormser Akteure nutzen die Auftaktveranstaltung zum Austausch

Mit der Agenda „Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb“ machen sich die Wormser Kulturakteure im „Kulturforum“ der Stadt Worms auf den Weg in einen Prozess, der durch und in Kultur mehr Klimaschutz bewirken soll. Was das konkret bedeutet, erarbeiten die Akteure nun in weiteren Episoden. Im ersten Treffen haben sich die Kulturschaffenden mit Impulsvorträgen auseinandergesetzt, nun soll die Prozessarbeit in Workshops beginnen.

„Der Kulturbereich hat immer wieder neue Herausforderungen vor der Brust. Von der Corona-Pandemie stark gebeutelt, sieht er sich jetzt der Energiekrise ausgesetzt. Aber auch den bereits spürbaren Einflüssen des Klimawandels wollen sich unsere Kulturakteure in Worms stellen. Im Kulturforum können wir die Kräfte der Wormser Kulturlandschaft für dieses wichtige Thema der Nachhaltigkeit bündeln und sind überzeugt, dass die Kultur für unsere gesamte Stadtgemeinschaft wichtige Impulse setzen kann“, erklärt Oberbürgermeister Adolf Kessel das Zusammenkommen.

Projektpartner für mehr „Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb“ sind die Kulturkoordination der Stadt Worms, das Klimaschutzmanagement der Stadt Worms, das Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar und die Initiative „cultur4climate“. In den kommenden Monaten soll mit allen zusammen eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Wormser Kulturbetrieb entstehen, also für die städtischen Kultureinrichtungen, die kulturellen Bildungseinrichtungen, die kulturtreibenden Initiativen und für die Kulturvereine.

„Gemeinsam haben wir in diesem Prozess die Möglichkeit, nicht nur unser eigenes Handeln zu reflektieren, sondern auch andere zum Handeln zu motivieren. Schließlich sind wir alle Teil des gesellschaftlichen Transformationsprozesses, vor den uns der Klimawandel und die Energiekrise stellt“, sieht Dr. David Maier, der städtische Kulturkoordinator, eine große Chance in dieser Zusammenarbeit der Kulturakteure.

Beim Auftakt hat sich das Forum nicht nur auf die Ziele verständigt, sondern erste Impulse gesetzt. Neben den Klimaschutzmanagern der Stadt, Selma Mergner und Martin Hassel, hat Dr. Ralf Weiß von „culture4climate“ referiert. Er zeigte in seinem Vortrag anhand bestehender deutscher Kulturformate, was Kultur bereits leistet und im Stande ist, zur gesellschaftlichen Debatte über Nachhaltigkeit beizutragen. 

Was die Wormser Kulturakteure leisten wollen, verrät der weitere Fahrplan des Kulturforums: Ab dem kommenden Jahr will die Gruppe einen Nachhaltigkeitskodex entwickeln, die gezielte und individuelle Beratung der Kulturakteure durch Klimaschutzexperten des Programms „Energiekarawane“ starten und Untersuchungen der städtischen Veranstaltungen und Einrichtungen sollen unter den Aspekten der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen stattfinden. Im Sommer 2023 will das Kulturforum dann erste Ergebnisse aus diesen Arbeitsprozessen vorstellen und anschließend einen Handlungsleitfaden für die „Nachhaltige Kulturentwicklung in Worms“ erstellen. 

Service: 

Laufend über das „Kulturforum“ informieren können sich Interessierte auch auf der Webseite "Worms Erleben", Stichwort "Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb":

Quelle: Stadt Worms / Pressestelle

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