Ausstellung im WORMSER
Ausstellung im WORMSER

Kulturkoordination

der Stadt Worms

Worms blickt zurück auf ein reiches kulturelles Erbe: Über einhundert Reichstage fanden im weltberühmten Dom zu Worms statt - eines der bedeutendsten Zeugnisse der hochromanischen Baukunst und neben Mainz und Speyer einer der drei Kaiserdome am Rhein. Weitere Themen sind die hier angesiedelte Nibelungensage, Martin Luther, das Jüdische Worms und der Wein. Darüber hinaus prägen zahlreiche Kulturschaffende, Künstler, Vereine und Initiativen das vielfältige kulturelle Leben in der Stadt.

Ansprechpartner für alle kulturellen Fragen ist die Kulturkoordination der Stadt Worms:

Dr. David Maier, Kulturkoordinator der Stadt Worms
Dr. David Maier, Kulturkoordinator der Stadt Worms
© Fotograf: Erik Winter

Ansprechpartner für:

  • Kulturförderung (Freie Szene, Vereine, …)
  • Betreuung der Kulturprofile (Nibelungen / Jüdisches Worms / Luther / Dom / Wein)
  • Geschäftsführung Kunstbeirat
  • Bewerbungen für Kunst im WORMSER 
  • Wormser Kultursommer
  • Wormser Kulturforum
  • Rheinhessen Liest
  • Festival "wunderhoeren"
  • Dalbergakademie Schloss Herrnsheim
  • "Rundgang Demokratie"

Kontakt

David Maier
Telefon: 0 62 41 / 8 53 - 10 55
E-Mail Kontaktformular

Aufgaben der Kulturkoordinaton

  • Kulturentwicklungsplanung und Kulturberichte
  • Kulturausschuss
  • Regionale Kulturarbeit und Vernetzung (Rhein-Neckar, Rhein-Main, etc.)
  • Kulturkooperation auf Lands, - Bundes,- EU-Ebene

Lern- und Gedenkort

Am Wormser Hauptbahnhof soll ein Lern- und Gedenkort entstehen, der an die Deportationen während der NS-Zeit erinnert. Die drei besten Konzept-Ideen wurden nun prämiert.

Erinnerung an die Deportationen während der NS-Zeit
Im Rahmen eines Wettbewerbs hat die Stadt Worms nach innovativen Konzeptideen für die Schaffung eines Lern- und Gedenkorts gesucht, der an die Deportationen und die Verfolgung während der NS-Zeit erinnert. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der die historische Bedeutung sichtbar macht, die Öffentlichkeit aktiv einbindet und das Gedenken emotional erfahrbar macht.

Ein solcher zentraler Lern- und Gedenkort wird seit 2009 diskutiert. In diesem Jahr machte der „Zug der Erinnerung“ Station in Worms, um an die Deportation von mehreren hunderttausend Kindern aus Deutschland und dem übrigen Europa auf dem Schienennetz der Deutschen Reichsbahn in die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager zu erinnern. Daraufhin wurde im Stadtrat ein Antrag auf die Errichtung eines Lern- und Gedenkortes zu den Wormser Deportationen auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs gestellt, im Kulturausschuss behandelt und von der Verwaltung weiterbearbeitet.

Das ins Auge gefasste und im Besitz der Bahn befindliche Gelände konnte über Jahre aber nicht genutzt werden. Daher gründeten sich im Jahr 2022 der „Förderverein Lern- und Gedenkstätte Güterbahnhof Worms“ sowie der von dem Oberbürgermeister Adolf Kessel einberufene „Runde Tisch“. In den dort geführten Gesprächen wurde ein öffentlich gut zugänglicher Ort am Wormser Hauptbahnhof für die Umsetzung favorisiert. Unter Federführung von Kulturkoordinator Dr. David Maier wurden die Überlegungen zum Lern- und Gedenkort nun in Form des Ideenwettbewerbs konkretisiert.

Juryentscheidung zum Ideenwettbewerb

Das Konzept soll in seiner Gestaltung die Vertreibung, Deportation und Ermordung von Wormser Bürgerinnen und Bürgern in den Mittelpunkt stellen und durch künstlerische oder gestalterische Ansätze die Erinnerung lebendig halten.

Eine Jury bestimmte am 27. Juni die Einreichungen von George Issa und Przemyslaw Martyna „Der letzte Weg“ (1. Platz), Prof. Christian Heuchel „Blatt im Wind“ (2. Platz) und Michael Volkmer „Häuser“ (3. Platz) zu den besten Entwürfen.

In der Beschreibung zu „Der letzte Weg" heißt es:

"Der Raum zwischen vier bestehenden Bäumen schafft einen geschützten Raum. Hier verdichtet sich die Erinnerung – sichtbar, aber nicht aufdringlich. So wie auch die Deportationen: Geplant im Verborgenen, aber für viele nicht unsichtbar. (...) Die beiden Wände formen den abstrahierten Körper eines Zuges. Doch dieser fährt nicht mehr – er bricht quer aus dem Gleisverlauf aus. Eine Wand nennt die Namen der Deportierten, (...) die andere trägt Zitate, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbinden. Die Worte sind nicht nur sichtbar, sondern auch tastbar – sie lassen sich mit der Hand ertasten, begreifen, spüren. Im Spiel von Licht und Bewegung werfen sie wandernde Schatten – auf dem Boden, auf die Umgebung, auf vorbeigehende Menschen. Namen verschwinden und tauchen wieder auf – wie Erinnerung selbst."

„Die Schaffung des Lern- und Gedenkorts ist eine wichtige Maßnahme, um der Erinnerung an das dunkelste Kapitel der Wormser Geschichte endlich einen würdigen, zugänglichen und emotional ansprechenden Ort in Worms zu geben“, so Oberbürgermeister Adolf Kessel.

In einem nächsten Schritt wird die praktische Umsetzbarkeit des Siegerentwurfs geprüft.

Es handelt sich hierbei um einen nicht offenen Wettbewerb mit offenem vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Erlangung eines Konzepts für die Errichtung eines Lern- und Gedenkorts in Erinnerung an die Deportationen während der NS-Zeit in Worms.


Die drei bestplatzierten Konzept-Ideen werden von 14. bis 25. Juli im SchUM Lab am Neumarkt ausgestellt.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag, 10 ­– 12 Uhr
Donnerstag, 10 ­– 12 Uhr und 14 ­– 16 Uhr
Freitag, 10 ­– 12 Uhr


Die Auslobung können Sie hier einsehen: Dokument "Auslobung Lern- und Gedenkort".


Bewerben für "Kunst im WORMSER"

Ausstellungsfläche im WORMSER
Ausstellungsfläche im WORMSER

Das WORMSER Kultur- und Tagungszentrum versteht sich auch als Haus der Bildenden Kunst: Das obere Foyer im Neubau kann als Ausstellungsfläche genutzt werden. Der Wormser Kunstbeirat entscheidet darüber, wer hier ausstellen darf. Bewerben kann man sich bei der Geschäftsführung des Kunstbeirates, der Kulturkoordination der Stadt Worms:

Kontakt

Kunstbeirat - Geschäftsführung

Kulturförderung für Wormser Vereine

Projektförderung für kulturelle Vereine

Die kulturtreibenden Vereine prägen das Kulturleben der Stadt Worms - deshalb ist die Unterstützung der ehrenamtlichen Kulturakteure in den Bereichen Musik, Literatur, Darstellendes, Bildende Kunst und Brauchtum ein wichtiger Bestandteil der Kulturförderung.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 15. September 2025 über das nachfolgende Online-Formular:

    Ihre Veranstaltung im WORMSER

    Deckblatt Vereinsflyer "Das WORMSER"
    Deckblatt Vereinsflyer "Das WORMSER"

    Das WORMSER Theater, Kultur- und Tagungszentrum ist ein Haus für alle Wormser – und das nicht nur als Besucher. Deshalb gibt es für eingetragene Vereine, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Schulen, Wohlfahrtsverbände aus Worms die Möglichkeit, sich eine Veranstaltung im WORMSER über das Büro des Oberbürgermeisters fördern zu lassen. Nähere Infos dazu finden Sie im Flyer.

    Kulturbericht - Termine und Planungen bis 2025

    Der Kulturbericht beinhaltet Rechnungsergebnisse, Berichte über Kultur und Stadtentwicklung, das Institut für Stadtgeschichte, den Fachbereich "Bildung und Sport", die Kultur und Veranstaltungs GmbH und die Kulturkoordination. Außerdem: Termine und Planungen bis zum Jahr 2025. Erstellt wird der Kulturbericht von der Kulturkoordination der Stadt Worms.

    Die bisherigen Kulturberichte können Sie hier einsehen oder herunterladen:

    Wormser Kunstbeirat

    Der Wormser Kunstbeirat berät den Kulturausschuss und die Verwaltung in Fragen der Kunst- und Künstlerförderung, bei Ausstellungsprogrammen und Kunst im öffentlichen Raum sowie bei Ankäufen und Stiftungen. Darüber hinaus berät der Wormser Kunstbeirat bei der Entscheidung, wer im WORMSER Kultur- und Tagungszentrum ausstellen darf.

    Der Wormser Kunstbeirat besteht aus insgesamt vier Mitgliedern:

    • Maria Storf-Felden
    • Dr. Klaus-MIchael Döll
    • Batho Gündra
    • Dr. Björn Rodday  


    Geschäftsführung: 

    Kulturkoordinator Dr. David Maier 


    Geschäftsordnung:

    Geschäftsordnung Kunstbeirat


    Sitzungen:

    Die Sitzungen des Kunstbeirats sind grundsätzlich nicht öffentlich.

    Kontakt

    Kunstbeirat - Geschäftsführung

    Zum Kunstbeirat:

    Die Idee, einen Kunstbeirat einzurichten, stammt aus einem Konzept "Bildende Kunst in Worms". Es wurde von 2004 bis 2006 in Zusammenarbeit von Künstlerinnen, Künstlern und Kunstinitiativen mit der städtischen Kulturkoordination entwickelt und vom Kulturausschuss beschlossen. Dabei orientierte man sich am Aufgabenprofil des Mainzer Kunstbeirats.

    Die künftigen Mitglieder sollten fachlich qualifizierte und engagierte Persönlichkeiten aus Kunst, Architektur, Journalismus, Museumswesen etc. sein, die ein Interesse an der Entwicklung des kulturellen Lebens in Worms haben. Um Interessenkonflikte zu vermeiden wurde vorrangig Wert auf externen Sachverstand gelegt. Vorschläge zu seiner Besetzung konnten auch aus der Öffentlichkeit gemacht werden.

    Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss dem Stadtrat der Stadt Worms eine entsprechende Empfehlung gab, wurde 2008 die Einrichtung eines Kunstbeirats beschlossen.

    Bei seiner ersten Sitzung hat sich der Kunstbeirat eine Geschäftsordnung auf Grundlage der Geschäftsordnung des Stadtrates gegeben. Er soll mindestens zweimal im Jahr tagen und wird in ihn betreffenden Fragen Empfehlungen abgeben. Die Genehmigungsverfahren für Kunst im öffentlichen Raum bleiben davon unberührt.

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