
Blut ruft meist negative Assoziationen hervor – vergossen, dickflüssig, bedrohlich. Für Menschen mit Uterus im „gebärfähigen Alter“ – oft ab neun bis etwa 60 Jahre – ist es jedoch ein monatlicher Begleiter. Die Menstruation signalisiert Gesundheit, Fruchtbarkeit und das Ausbleiben einer Schwangerschaft.
Viele erleben den Zyklus mit starken Beschwerden, doch im Patriarchat lernen wir, Blutung und Symptome zu verstecken. Wir „powern durch“ und tun, als wäre nichts.
Mit dieser Ausstellung zeige ich mein Menstruationsblut offen. Es ist weder ekelhaft noch abartig – es ist schön: dynamisch, tiefrot, durch Lack geschützt.
Die (Kunst-)Welt ist männlich geprägt. Dieses Projekt setzt einen Gegenpol. Wir alle wurden aus einer Frau geboren, waren Teil ihres Körpers. Das soll sichtbar werden – nicht medizinisch, sondern durch die Stimme meiner Kunst, meines Blutes.
Der Eintritt ist frei. - Öffnungszeiten: Montag-Freitag 10 bis 18 Uhr - Bei Veranstaltungen im Tagungsbereich des WORMSERS ist die Ausstellung in Ausnahmefällen nicht zugänglich.
Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms
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