22.10.2020 / Grünanlagen

Es geht weiter in der Ringanlage

In dieser Woche haben die Bauarbeiten im nächsten Abschnitt der Ringanlage begonnen.

von links: Die beiden Abteilungsleiter Dieter Rauh (Grünflächen), Klaus Heil (Hochbau), Projektleiterin Elke Schäfer und Dezernent Uwe Franz freuen sich auf den neuen Bauabschnitt in der Ringanlage.
von links: Die beiden Abteilungsleiter Dieter Rauh (Grünflächen), Klaus Heil (Hochbau), Projektleiterin Elke Schäfer und Dezernent Uwe Franz freuen sich auf den neuen Bauabschnitt in der Ringanlage.
So sieht der Bauabschnitt in der Planung aus: Die Rampe entsteht zwischen Rondell und Stadttor und verläuft terrassenartig.
So sieht der Bauabschnitt in der Planung aus: Die Rampe entsteht zwischen Rondell und Stadttor und verläuft terrassenartig.

Anschluss an das Andreasstift wird hergestellt

Eines wird bereits jetzt deutlich: Der bisher stark bewachsene Abschnitt der historischen Stadtmauer aus dem zehnten Jahrhundert wird mit dem nun begonnen Bauabschnitt in der Ringanlage wieder erlebbar. Gleichzeitig gelingt mit der Umsetzung dieses Bauabschnitts der städtebaulich und touristisch wichtige Anschluss an das Museum Andreasstift - die Bauarbeiten erstrecken sich nämlich auf den Bereich gegenüber dem ehemaligen Hochstift, beginnend am "Wergers Eck" bis hin zum Andreastor (Stadttor am Andreasstift). Und was sich die Projektverantwortlichen vorgenommen haben, kann sich durchaus sehen lassen. Die Stadtmauer wird nicht nur von Bewuchs befreit und damit freigelegt, sondern auch um einen Weg auf dem Plateau, also quasi oberhalb des bereits vorhandenen Gehwegs, ergänzt. Parallel zur Mauer soll der neue Weg von einer Rebzeile begrenzt werden. Bänke zum Verweilen und Bäume runden das neue Ensemble ab. 

Wegeverlauf wird barrierearm

In der Praxis sehen die Arbeiten dann so aus: Nach dem Erdabtrag und vor Baubeginn zur Wege- und Rampenherstellung (vor der Stadtmauer) und Sanierung des unteren Anlagenbereichs wird die Hochbau-Abteilung den Bereich der Stadtmauer im Aushubbereich sanieren. Stichwort Wege- und Rampenherstellung: Der Wegeverlauf soll damit barrierearm werden. Eine gänzliche Barrierefreiheit sei aufgrund der erheblichen Höhendifferenz nicht möglich, dafür müsste nämlich eine Rampe mit einem Gefälle von sechs Prozent gebaut werden, erläutert Baudezernent Uwe Franz. Die Rampe, die entstehen soll, ist mit einem zehn-prozentigen Gefälle geplant, wird jedoch mit entsprechenden Ruhepodesten versehen und ist somit mit Rollatoren, Rollstühlen (ggf. mit Unterstützung) und Kinderwagen nutzbar. 

Oberer Weg wird durchgehend nutzbar

Das Konstrukt soll es mobil eingeschränkten Menschen ermöglichen, den oberen Weg an der Stadtmauer zu nutzen. "Wer bisher vom Stadtzentrum kommend den Weg entlang der Mauer nutzte, musste am Wergers Eck über die Treppenanlage auf den unteren Weg ausweichen. Für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen blieb keine andere Möglichkeit, als zur Andreasstraße zurückzukehren und von dort aus den unteren Anlagenweg zu nehmen. Das war natürlich kein glücklicher Zustand", erklärt der Baudezernent.

Natürlich wird der neue, obere Weg entlang der Stadtmauer am Wergers Eck und auch am Andreastor mit der vorhandenen Wegeführung verbunden. Die Treppe am Andreastor bleibt erhalten.

Die Arbeiten werden aller Voraussicht nach bis Ende 2021 andauern.

Quelle: Stadt Worms

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